Gebärdensprache und
Kommunikation Gehörloser
Foto: UHH/Denstorf
5. Mai 2026

Foto: UHH/IDGS/D2L
Vom 28. bis 30. April 2026 fand in Mailand, Italien, die Konferenz „Bilingualism Matters“ statt. Der 1. Konferenztag stand unter dem Motto „Bilingualer Bimodalismus“, sodass alle Beiträge einen Fokus auf Gebärdensprachen hatten. Das IDGS (GW) und das Deafness, Language and Learning Lab (D2L, EW) waren durch Anne Wienholz, Janika Stille, Iris Wagener und Barbara Hänel-Faulhaber vertreten.
In einer bimodal bilingualen Präsentation (International Sign und Englisch) mit dem Titel „Age of acquisition effects on semantic processing in early and late signing children acquiring German Sign Language“ haben Janika Stille und Anne Wienholz Forschungsergebnisse aus einem gemeinen Projekt des IDGS und D2L vorgestellt. Auf einem Poster haben Anne Wienholz und Barbara Hänel-Faulhaber gemeinsam mit Solveig Chilla und Lina Abed Ibrahim (Europa-Universität Flensburg) ihre Arbeit präsentiert zum Thema „Bilingual Bimodal Hard-of-hearing Children with Forced Displacement Biographies in Germany: A Pilot Study on Morphosyntactic Development in German Spoken Language and German Sign Language“.
Alle Beiträge haben eine breites Spektrum an gebärdensprachlichen Themen behandelt – von psycholinguistischer Forschung und sprachvergleichenden Studien bis zur Darstellung von schulischen Kontexten. Es war spannend, die unterschiedlichen Perspektiven auf Gebärdensprachforschung zu sehen.
